Dieses Mal führte mich meine Reise einige hundert Kilometer weit – mit einem ganz besonderen Ziel: meine langjährige Freundin und Künstlerkollegin Helga Budde-Engelke wiederzusehen. Zur Eröffnung der Revierkunst in Hattingen überraschte ich sie mit meinem Besuch – und die Freude war riesig! Auch Hund Michl begrüßte meine „Mallehrerin“ voller Begeisterung.


Helga Budde-Engelke
begrüßt Michl und
Petra Annemarie Schleifenheimer

Achim Weinberg und
Helga Budde-Engelke
Im Klappholttal fing alles an
Diese farbintensive gestische Malerei, da zentral in der alten Industriehalle – unverkennbar die Werke von Helga! So frei und beschwingt lehrte sie Jahr um Jahr unsere kleine wissensbegierige Gruppe in ihren Kursen in der Akademie am Meer auf Sylt „Acryltechniken – Acryl Experimente“.
Wenn der Inselwind etwas nachließ und Sonnenstrahlen „das Tal“, wie Eingeweihte die Häuschen zwischen den Dünen nannten, mit dem klaren nordischen Licht fluteten. Dann konnte man
der Enge der Räume gerne mit Leinwand und Pinsel entfliehen. Im Freien ließen sich die kraftvollen Pinselstriche der Künstlerin, das vorher Gelernte in die eigene Arbeit umsetzen.
Wie lange kennen wir uns eigentlich schon?
Wir mussten erstmal nachrechnen: Tatsächlich sind es schon über zwölf Jahre. In mehr als einer Dekade sind auch in meinem Atelier nach und nach Acryl Gemälde entstanden, die direkt oder indirekt auf Helgas Einfluss zurückgehen. Ich denke an meine Arbeiten, die im Theater Dinkelsbühel ausgestellt wurden: „Jenny ward gefunden“, „In der Garderobe“ oder „Pirate-Jenny“.
Ebenso meine Serie „Wilde Vögel“ direkt zwischen den Dünen gemalt, meine „Wort“ Serien und viele mehr.
Abstrakt und Expressiv
Helga, eine wahre Powerfrau, ist in dieser beeindruckenden Ausstellung gleich mit sechs großformatigen Arbeiten vertreten – ein Beweis für ihre künstlerische Kraft und Vielseitigkeit. Abstraktion und sensible Farbwucht ihr unverkennbares Markenzeichen. Es war bestimmt kein Zufall, dass Sonja Henseler, die Organisatorin, Kuratorin und ebenfalls Powerfrau, genau vor den Arbeiten von Helga Budde-Engelke ihre Eröffnungsrede hielt.


Drei der sechs großformatigen Bilder
von Helga Budde-Engelke
Doch das war nicht die einzige spannende Begegnung. Hier im LWL traf ich auf einen Künstler aus meiner fränkischen Heimat und konnte seine verLOCKENden Werke bestaunen. Mehr dazu hier