Atelier PAS
Petra Annemarie Schleifenheimer

Wiedersehensfreude im Ruhrgebiet

Dieses Mal führte mich meine Reise einige hundert Kilometer weit – mit einem ganz besonderen Ziel: meine langjährige Freundin und Künstlerkollegin Helga Budde-Engelke wiederzusehen. Zur Eröffnung der Revierkunst in Hattingen überraschte ich sie mit meinem Besuch – und die Freude war riesig! Auch Hund Michl begrüßte meine „Mallehrerin“ voller Begeisterung.

Im Klappholttal fing alles an

Diese farbintensive gestische Malerei, da zentral in der alten Industriehalle – unverkennbar die Werke von Helga! So frei und beschwingt lehrte sie Jahr um Jahr unsere kleine wissensbegierige Gruppe in ihren Kursen in der Akademie am Meer auf Sylt „Acryltechniken – Acryl Experimente“.

Wenn der Inselwind etwas nachließ und Sonnenstrahlen „das Tal“, wie Eingeweihte die Häuschen zwischen den Dünen nannten, mit dem klaren nordischen Licht fluteten. Dann konnte man
der Enge der Räume gerne mit Leinwand und Pinsel entfliehen. Im Freien ließen sich die kraftvollen Pinselstriche der Künstlerin, das vorher Gelernte in die eigene Arbeit umsetzen.

Wie lange kennen wir uns eigentlich schon?

Abstrakt und Expressiv

Helga, eine wahre Powerfrau, ist in dieser beeindruckenden Ausstellung gleich mit sechs großformatigen Arbeiten vertreten – ein Beweis für ihre künstlerische Kraft und Vielseitigkeit. Abstraktion und sensible Farbwucht ihr unverkennbares Markenzeichen. Es war bestimmt kein Zufall, dass Sonja Henseler, die Organisatorin, Kuratorin und ebenfalls Powerfrau, genau vor den Arbeiten von Helga Budde-Engelke ihre Eröffnungsrede hielt.

Doch das war nicht die einzige spannende Begegnung. Hier im LWL traf ich auf einen Künstler aus meiner fränkischen Heimat und konnte seine verLOCKENden Werke bestaunen. Mehr dazu hier